Blog von K. Vogt
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Was zählt in unserer Zeit?

18/7/2024

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Vieles ist in Bewegung in unserer Zeit und es lässt sich fragen, um was es denn in unserer Gesellschaft noch geht?
- Kriege auf der ganzen Welt -unabhängig, ob sie für die Freiheiten des Menschen sind oder nicht.
- Karrieredenken mit der Bahnung derselben mit Lügen, Intrigen und Verleumdungen.
- Attentate gegen Personen, die in der Öffentlichkeit stehen oder einem nicht in die Linie passen.
- Festhalten an eigenen Interessen, obwohl diese selbst nicht mehr realisiert werden können.
- Menschen in Führungspositionen, die jedoch die damit verbundene Aufgabe/Pflicht nicht wahrnehmen wollen.
So ist die grosse Frage: Was zählt in unserer Gesellschaft? Die Selbstdarstellung und Selbstvermarktung? Wer lauter schreit oder auf den meisten Medien vertreten ist? - Oder jene, die ehrliche und seriöse Arbeit leisten?

Vieles bedarf der Veränderung und damit auch wiederum von Rückgrat und stehen zu seiner Selbst mit den eigenen Grenzen und den eigenen Aufgaben. Die Zeiten des Aussitzens und Zuwartens oder gar des Wegschauen sind vorbei.
So ist der Lesungstext von Sonntag, 21. Juli 2024 sehr passend (Jeremia 23,1-6):
"Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen – Spruch des Herrn.
Darum – so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden:
Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert.
... – Spruch des Herrn.
Ich selbst aber sammle den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe.
Ich bringe sie zurück auf ihre Weide und sie werden fruchtbar sein und sich vermehren. .... – Spruch des Herrn."


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Vereidigung der Regierungsräte und der Parlamentarier des Kantons Schwyz

26/6/2024

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Sie finden hier die Fürbitten und das Segensgebet zur Vereidigung der Regierungsräte und der Parlamentarier des Kantons Schwyz

Fürbitten

Vater im Himmel. Du schenkst uns deinen Sohn. Er kommt als Mensch in unsere Welt und wird unser aller Bruder. Durch ihn können wir deine Liebe und Herzlichkeit spüren. Wir bitten dich:
•    Schenke uns ein sehendes Herz, damit wir die Not unserer Mitmenschen wahrnehmen.
•    Schenke uns ein hörendes Herz, damit wir hören, wenn du zu uns sprichst. Wir bitten dich, erhöre uns!
•    Schenke uns ein liebevolles Herz, damit wir jeden Hilfesuchenden mit Achtung begegnen können.
•    Schenke uns ein mitfühlendes Herz, damit wir die Not im anderen erspüren können.
•    Schenke uns ein mutiges Herz, damit wir beherzt handeln können, wenn wir gebraucht werden.
•    Schenke uns ein weites Herz, damit wir unsere Enge überwinden und Schritte des Friedens tun können.
Du bist mit uns und unserer Arbeit. So leite und führe unsere Politikerinnen und Politiker und unsere Richterinnen und Richter, dass sie das Wohl der Gemeinschaft vor Augen haben und sich in den Dienst der Menschheit stellen. Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn und Bruder. Amen


Segensgebet
Gnädiger Gott,
wir sind froh,
dass Menschen bereit sind,
politische Verantwortung zu übernehmen.
Aber wir sehen nicht immer,
was sie belastet:
der riesige Erwartungsdruck,
Gewissenskonflikte,
und die Aufgabe,
in den verschiedenen Krisen der Gegenwart
Entscheidungen zu treffen
von großer Tragweite für die Zukunft.
Sie müssen dabei nicht nur Kritik aushalten.
Oft werden sie auch beleidigt, bedroht
und in den Medien bloß gestellt.
Gott, wir bitten für unsere Politiker und Politikerinnen, Richterinnen und Richter:
Gib ihnen die Kraft, die sie brauchen,
um nicht auszubrennen,
die Weisheit, Fehler zu korrigieren
und den nötigen Schutz
vor Verleumdung und Hetze.

Auch für uns bitten wir:      
Als Bürger und Bürgerinnen sind wir schnell dabei,
nur das zu sehen, was wir falsch finden,
alles besser zu wissen
und pauschal „die da oben“ anzuklagen.
Treib uns unsere Selbstgerechtigkeit aus,
nimm unserer Kritik die zerstörerische Schärfe,
und lass uns nicht in allgemeine Verdrossenheit abgleiten.
Erinnere uns daran,
dass eine bessere Welt auch von uns abhängt.

Mit barmherzigem Blick lass uns erkennen:
Jede menschliche Kraft hat Grenzen.
Niemand ist perfekt.
Wir brauchen einander mit unseren Gaben
und wir brauchen deinen Beistand, Gott,
Erfülle uns mit deinem heiligen, heilenden Geist:
Es ist der Geist, der verbindet
über alle Unterschiede hinweg
der aller Rechthaberei Grenzen setzt
und das Leben in seiner Buntheit zum Blühen bringt.
Es ist der Geist der Besonnenheit, der Zuversicht und der Liebe.
So segne uns der gütige und barmherzige Gott,
der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen


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Vertrauen ist Wichtig im Leben

22/6/2024

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Hier ein Besinnungstext zum Thema Vertrauen.
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Pelikan - Herz Jesu

7/6/2024

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Der Pelikan ist ein wunderbares Symbol für das christliche Dasein, das uns Jesus Christus vorgelebt hat: Die dienende Hingabe. Der Pelikan öffnet sich mit dem Schnabel die eigene Brust und lässt sein Blut auf seine Jungen tropfen und stärkt/nährt sie so für das weitere Leben.
Dies Verhalten wird mit Christus verglichen, der sein Blut und damit sein Leben für die Menschen hingibt.
Sie finden hier unten von der kleineren Schwesterkirche, der Hilarius-Kirche in Näfels (diese Kirche ist die kleine Schwester der Pfarrkirche St. Martin in Schwyz), die Darstellung des Pelikans auf dem Hochaltar.
Diese dienende Hingabe ist gerade in der heutigen Zeit wieder sehr gefragt. In einer Zeit, in der die Selbstdarstellung als Lebensmotto und höchstes Ziel definiert wird.
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Kirche sein

7/6/2024

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Im Rahmen der Feierlichkeiten zu 250 Jahre der Weihe der Pfarrkirche St. Martin sind hier ein paar Akzente des KircheSeins dargestellt.
Lassen Sie diese auf sich wirken und ergänzen Sie dieselben mit Ihren eigenen Gedanken, Impulsen.
Die Kirche ist immer auf dem Weg der Erneuerung und des Sich-Einlassens auf die jeweilige Lebenssituation.
Ihr Pfr. Kurt Vogt

PS: Sie finden hier unten Texte zu den jeweiligen Darstellungen, die Sie weiter unten in der Slideshow sehen. Die Texte können Sie auch als pdf-Datei herunterladen.


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Verschwendung? - Nein, Grosszügigkeit

24/5/2024

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2 Pfingstrosen - die eine ist noch ganz verschlossen und die andere entlässt schon ihre roten Blütenblätter. Erst beim Loslassen/Fallenlassen dieser Blätter wird sichtbar wie reichhaltig Gott unsere Schöpfung gemacht hat. Was in der verschlossenen Blüte vorhanden ist, ist nicht ganz erahnbar - erst gegen Ende des Blühens zeigt sich die vollumfängliche grosszügige Pracht.
Ist die Pfingstrose nicht ein Zeichen für die Grosszügigkeit Gottes gegenüber uns und wie wir diese entdecken können um andere Menschen zu erfreuen und zu beglücken?
Wenn ich die Weltpolitik und die Kirchenpolitik, sowie das gesellschaftliche Leben anschaue, dann habe ich oftmals ein ganz anderes Empfinden. Es wird sozusagen ängstlich auf die verschlossene Pfingstrose geschaut: Dich darf ich nicht verlieren. - Dass so viel reichhaltiges enthalten ist, wird dabei gar nicht wahrgenommen. Statt sich daran zu erfreuen und mitzuhelfen, dass alles sich entfalten kann, wird festgehalten und eingeschränkt.
Wir sind eingeladen das andere zu wirken, dass die riesige Vielfalt strahlen kann.
PS: Haben Sie gesehen und gezählt wie viele Blütenblätter schon auf dem Tisch liegen? - Und in der Blüte in der Vase hat es davon noch immer genug.
GOTT ist nicht verschwenderisch - er ist GROSSZÜGIG!
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Die 7 Gaben des heiligen Geistes

19/5/2024

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Die 7 Gaben des Hl. Geistes sind uns geschenkt, damit wir handeln im Für und nicht einfach nur reagieren oder die Hände in den Taschen verstauen.
Gaben  des hl. Geistes, die 3 Paare:  
Charakterstärke: Weisheit und Einsicht
für die Amtsführung: Rat und
Stärke
für die Beziehung zu Gott:
Erkenntnis und Gottesfurcht
die Spiritualität/Geisteshaltung:
Frömmigkeit

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Sich einmischen?

17/5/2024

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In der heutigen Tageslesung aus der Apostelgeschichte (Kap 25,13-21) wird etwas fast Unscheinbares berichtet:
" In jenen Tagen trafen König Agríppa und seine Schwester Bereníke in Cäsaréa ein, um dem Statthalter Festus ihre Aufwartung zu machen. Sie blieben mehrere Tage dort. Da trug Festus dem König den Fall des Paulus vor und sagte: Von Felix ist ein Mann als Gefangener zurückgelassen worden, gegen den die Hohepriester und die Ältesten der Juden, als ich in Jerusalem war, vorstellig wurden.
Sie forderten seine Verurteilung, ich aber erwiderte ihnen, es sei bei den Römern nicht üblich, einen Menschen auszuliefern, bevor nicht der Angeklagte den Anklägern gegenübergestellt sei und Gelegenheit erhalten habe, sich gegen die Anschuldigungen zu verteidigen.
Als sie dann zusammen hierherkamen, setzte ich mich ohne jeden Verzug tags darauf auf den Richterstuhl und ließ den Mann vorführen.
Bei der Gegenüberstellung brachten die Kläger keine Anklage wegen solcher Verbrechen vor, die ich vermutet hatte; sie führten nur einige Streitfragen gegen ihn ins Feld, die ihre Religion und einen gewissen Jesus betreffen, der gestorben ist, von dem Paulus aber behauptet, er lebe.
Da ich mich auf die Untersuchung dieser Dinge nicht verstand, fragte ich, ob er nach Jerusalem gehen wolle, um sich dort deswegen richten zu lassen.
Paulus jedoch legte Berufung ein; er wollte bis zur Entscheidung des Kaisers in Schutzhaft bleiben.
Daher gab ich Befehl,
ihn in Gewahrsam zu halten, bis ich ihn zum Kaiser schicken kann."

Festus macht hier für mich etwas sehr Erfreuliches, das in der heutigen Zeit leider oftmals nicht mehr praktiziert wird. In der heutigen Zeit heisst es des Öfteren: Ich kann alles kommentieren und über alles richten und urteilen!
Festus zeigt das Gegenteil: Er anerkennt, dass er von der Sache nichts versteht und dass dies nicht seine Angelegenheit ist. So entscheidet er sich, weder zu richten noch zu verurteilen. Vielmehr delegiert er an eine andere Instanz.
Wie viele Kommentare, Berichte im Internet, in den Printmedien, in Wortmeldungen, würden nicht zustande kommen, wenn dieser Sachverhalt angewendet würde. - Und viele Probleme/Sachverhalte könnten in Ruhe angegangen und gelöst werden.
Diese Demut von Festus wünschte ich mir für die Kirche, die Gesellschaft und die Politik.
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Wandel

6/5/2024

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"Wir leben nicht in einer Ära des Wandels,
sondern erleben den Wandel einer Ära."

Papst Franziskus
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Macht - Machtmissbrauch

29/4/2024

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Wenn die Diskussion in der Gesellschaft betrachtet wird, dann bekommt man oftmals das Gefühl, dass Macht und Machtmissbrauch gleichgestellt sind bzw. das Gleiche sind.
Diese Einstellung und Gleichmacherei befremdet mich. Denn es gibt verschiedenste Bereiche, wo Menschen die mit ihrer Stellung verbundenen Pflichten wahrnehmen müssen und damit Entscheidungen fällen müssen. Damit üben sie die Macht aus gemäss ihrer Kompetenz und ihrer Aufgabe - und es hat rein gar nichts mit Machtmissbrauch zu tun.
Als Beispiele sind hierfür genügt:
a. der Lehrmeister, der dem Lehrling zeigt, wie was gemacht werden muss und was nicht geht. Der Lehrmeister, der vom Lehrling eine bestimmte Arbeitseinstellung erwartet, ein pünktliches Erscheinen, ein Ausführen der Aufgaben gemäss der Lehrlingsausbildung.
b. der Vorgesetzte, der hinweist auf die Umsetzung und Einhaltung des Pflichtenheftes. Es ist die Pflicht des Vorgesetzten dies einzufordern und dabei den Betrieb so am Laufen zu halten. Was würde geschehen, wenn jede/r Angestellte/r machen würde, was er/sie will.
Des Öfteren werden Beispiele wie a oder b und ähnliche als Machtmissbrauch dargestellt. Doch faktisch sind es nichts anderes als die Wahrnehmung der Pflicht. Die Pflicht des Vorgesetzten, der Personalführung, der Arbeitsfelder und der Auftragsumsetzung.
Vor vielen Jahren - an einer Weiterbildung von Seelsorgenden im Bistum Chur zum Thema Konflikt und Konfliktmanagement im Team - war die Frage in einer Session: Wie wird Arbeit organisiert und wie werden Arbeitsaufträge erteilt. - Ein Teilnehmer fragte dann den Kursleiter: "Wie oft muss mein Vorgesetzter mir sagen, dass ich eine Arbeit zu machen habe?" - Die Antwort war: "1x, und dann gibt es eine Abmahnung und dann die Kündigung. So ist es in der Privatwirtschaft." - Die Bemerkung des Fragestellers war: "Wir sind doch ChristInnen und in der Bibel heisst es 7x77x". - Die Rückfrage des Referenten war: "Wollen Sie eine/n Chef/in, der die Verantwortung wahrnimmt oder ist der/die Angestellte der Chef der/die Bestimmende?"
→ Wir leiden in der heutigen Zeit darunter, dass Führungspersonen und Personen, die in Leitungsfunktionen gewählt oder bestimmt wurden, Angst haben ihre Aufgabe zu erfüllen und zu entscheiden. Angst haben, dass man ihnen Machtmissbrauch vorwirft, obwohl sie nichts anderes machen als ihre Aufgaben und Pflichten wahrzunehmen.
So leiden wir darunter, dass viele Menschen zwar in führenden Stellungen sind, jedoch nicht mehr das Rückgrat haben hinzustehen und zu entscheiden.
Es gibt auch einen Machtmissbrauch indem Pflichten nicht wahrgenommen werden.
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