<![CDATA[Blog von K. Vogt - Blog]]>Sun, 27 Nov 2022 01:59:51 +0100Weebly<![CDATA[Advent - Warten auf/sich einsetzen für was?]]>Sat, 26 Nov 2022 13:49:28 GMThttp://kvogt.ch/blog/advent-warten-aufsich-einsetzen-fur-wasAdventszeit ist eine besondere Zeit. Sie lädt uns ein zur Einkehr und zur Neubesinnung. Entsprechend heisst es in der Lesung des 1. Adventssonntages: "Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts!" Röm, 13,12
In diesem Grundsatz ist zuerst einmal die Einsicht zu finden, dass die Werke der Finsternis bekannt sind und wir uns für das positive wappnen sollen und sich dafür engagieren.
Es ist dieser Akzent, den ich mir sowohl für unsere Kirche wie auch für unsere Gesellschaft erhoffe.
Mich erstaunt es immer wieder, wie negativen Werke freie Hand haben und diese stillschweigend hingenommen und geduldet werden. Es erstaunt mich, wie gegen etwas gekämpft wird und dies dann angeblich auszurottendes Übel darstellt.
Dem gegenüber sind die Waffen des Lichtes oftmals fast in einem Hochsicherheitstresor, Fort Knox, usw. untergebracht. Und sie kommen so nicht zur Geltung und nicht zum Tragen. So denke ich hierbei daran, wie viel Schönes es in der Gesellschaft, im Staate und der Kirche gibt. Doch davon darf nicht geredet werden. Es muss schlecht gemacht und zerstört werden, statt sich daran zu erfreuen und dies weiter zu entwickeln und zu ergänzen. So werden viele Zukunftsprojekte begründet mit den Argumenten, dass etwas falsch läuft oder nicht gut ist. Doch Zukunftsprojekte sind auch wichtig und möglich, weil etwas Schön und Gut ist.
Nehmen wir als einfache Beispiele:
Nur weil ein Fest gelungen ist, sollte man es nicht ändern dürfen. Nein, es muss zuerst etwas Negatives gefunden werden, bevor eine Änderung geschieht.
Nur weil Person X einer "falschen" sprich, der anderen Partei angehört, darf diese Person keine guten Ideen haben - zuerst muss die Partei gewechselt werden.
Nur weil im Augenblick in der Kirche die Zulassung zu den Weiheämtern den Männern vorbehalten ist, müssen zuerst alle Amtsinhaber schlecht geredet werden, bevor dann etwas Neues entstehen kann.
Es sind dies alles Werke der Finsternis.
Doch gibt es auch die andere Seite, die Waffen des Lichtes:
- Es war ein schönes Fest, wir freuen uns daran und das nächste Mal machen wir noch dies dazu.
- Schön hat Person X eine gute Idee gehabt, unterstützen wir diese und setzen sie um und machen wir ein Gemeinschaftswerk daraus.
- Freuen wir uns daran, dass Gott uns die Sakramente schenkt und jenen, die sich für sie einsetzen. Helfen wir mit, dass diese Sakramente durch noch mehr Personen zu den Menschen gelangen können und so viele Schultern tragen.

Die Beispiele können sehr ergänzt werden. Das Prinzip ist immer das Gleiche: das was ist als Grundlage nehmen und es ergänzen, fortführen - nicht zuerst zerstören oder Hindernisargumente suchen.
Nutzen wir den Advent uns dessen zu besinnen.
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<![CDATA[Was ist wichtig im leben - und welche Probleme machen wir uns?]]>Tue, 15 Nov 2022 16:17:12 GMThttp://kvogt.ch/blog/was-ist-wichtig-im-leben-und-welche-probleme-machen-wir-unsWenn ich die verschiedenen Medien anschaue, dann wird mir oftmals bewusst, wie sehr wir angeblich "grosse" Probleme darstellen, die in Wirklichkeit kleine Ameisen und keine grossen Elefanten sind. - Doch es wird so viel und so oft darüber geredet, dass das Bild eines riesigen Problems entsteht. So können über Kleinigkeiten riesige Diskussionsrunden gemacht werden, Serien von Artikeln in Medien usw. 
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Und dann, dann wird ein Besuch im ehemaligen KZ Dachau gemacht und auf einmal wird ersichtlich, welche grosse Probleme unsere Gesellschaft wirklich hat. Das, was in den 1930er und 1940er Jahren geschehen ist und an dieser Stelle einem nochmals vor Augen geführt wird - dies zeigt die wirklichen Probleme der heutigen Gesellschaft in all unseren Lebensbereichen auf: 
Der mangelnde Respekt und die Nicht-Achtung des Lebens, kombiniert mit einer Selbstüberschätzung/-überhöhung - das ist doch das grundlegende Problem als Nährboden für alle anderen Probleme. 
Es ist an der Zeit hier in der nötigen Ungeduld die Veränderungen zu machen entsprechend ein neues Fundament aufzubauen bzw. das richtige Fundament wieder freizulegen. 
Das Fundament wäre der Respekt und die Achtung, die Menschlichkeit und die Menschenwürde und sich in deren Dienst zu stellen. Vereinfacht gesagt in dieser Forderung zusammengefasst: "MACHE ES WIE GOTT UND WERDE MENSCH."
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<![CDATA[Hintergrund: Wichtig und geschätzt - oder....]]>Sat, 12 Nov 2022 20:40:41 GMThttp://kvogt.ch/blog/hintergrund-wichtig-und-geschatzt-oderEs gibt sehr viele Menschen, die sich in den Vordergrund stellen und dabei nicht an die Sache denken. Darunter leidet unsere Gesellschaft und die heutige Zeit. Man kann damit sogar sehr viel Geld verdienen, wenn man es geschickt macht. Ich staune immer hierüber, dass die Menschen nicht dahinter sehen und sich dabei einige Fragen stellen. - Wer macht denn die wirkliche Arbeit? Wird von diesen geredet, wertgeschätzt, usw.
Es gibt sehr viele Menschen von denen nie jemand etwas sagt, doch ohne die nichts geht. Seien dies Sekretärinnen, Handlanger, seien es Fachkräfte im Hintergrund, seien es Dekorateurinnen, seien es ...... - die List könnte sehr lange weitergeführt werden.
Ihnen Danke zu sagen, das bedeutet wahr zu nehmen, was sie leisten und tun. Sie tragen in unterschiedlicher Form zu vielen Erfolgen bei. Schauen Sie nur auf diese beiden Beispiele:
a. eine Sekretärin, die alles für die Sitzung vorbereitet: die richtigen Tabellen, die nötigen Auszüge, die Hintergrundinformationen: die Sitzung geht schneller und fundierter vonstatten
b. die Dekorateurin eines Esstisches: schön gedeckter Tisch öffnet die Augen, die Sinne und das Wohlbefinden.
Sagen wir all diesen Personen Danke und zeigen die Wertschätzung. Und suchen wir nicht immer das Haar in der Suppe, oder das Negative im Leben. Sehen wir die vielen Schönheiten, die unsere Mitmenschen uns schenken.
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<![CDATA[Job - Beruf - Berufung?]]>Tue, 08 Nov 2022 07:07:01 GMThttp://kvogt.ch/blog/job-beruf-berufungIn den letzten Wochen werde ich manchmal gefragt nach den Einstellungen in der Wahrnehmung der verschiedenen Aufgaben. Dabei lässt sich über alle Lebensbereiche - sei es Familie, Freizeit, Beruf, Politik.
Dabei ist festzustellen, wie oft die Antwort kommt: "Ich mache es! Ich habe es gemacht!" - Und beim näheren Hinsehen sieht man die verschiedenen Motivationen und damit die verbundenen Leidenschaften.
Für alle Lebensbereiche lässt sich dies dann einteilen in "Job - Beruf - Berufung".
Zu oft ist mir persönlich heute die Einstellung: "Ich habe meinen Job gemacht, ich mache den Job." - Also die Motivation: es wird einfach gemacht, weil es gemacht werden muss - doch eigentlich ist es mir gleichgültig, was damit geschieht.
Schon seltener anzutreffen ist die Einstellung vom Beruf. Da kommt eine gewisse Ehre und ein gewisser Stolz hinzu. Es ist mir wichtig, wenn ich was mache, dass es auch schön aussieht, es Freude macht, ich stolz darauf sein kann.
Und noch viel seltener ist die Einstellung der Berufung. Hier kommt zum Tragen, dass ich meine persönliche Identität in die jeweiligen Aufgaben einbringe und sozusagen meine Seele/mein Geist darin spürbar und erfahrbar ist. Ich mache etwas, weil es mir wichtig ist und mir etwas bedeutet.
Unsere Gesellschaft kann sich nur wieder verändern in die positive Richtung, wenn der "Berufungsgedanke", das Ge-RUF-en sein - wieder vermehrt sich einbringt und verbreitet. Denn dahinter steckt Teifgründigkeit und nicht Oberflächlichkeit, Herzensanliegen und nicht materielle Gedanken, Leben und Lebensfreude.
So wünsche ich viel Freude zur je eigenen BERUFUNG.
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<![CDATA[Kommunikation?]]>Mon, 07 Nov 2022 06:56:09 GMThttp://kvogt.ch/blog/kommunikationIst Ihnen mal aufgefallen, wie heute etwa kommuniziert wird?
A. Da gibt es jene Gruppe von Menschen, die abwarten und zuschauen, was andere über sie berichten. Und dann wird hierauf reagiert. Manchmal dauert es so lange bis eine Reaktion kommt, dass aus einem kleinen "Ameisendasein" ein "riesiger Elefant" geworden ist.
B. Dann gibt es jene Gruppe, die das kleinste persönliche Detail in die Öffentlichkeit hinausposaunt und daraus eine grosse "Show" macht.
C. Schliesslich gibt es die dritte Gruppe, die aktiv informiert, Informationen liefert und damit der Gerüchteküche, der Selbstdarstellung und der Fehlinformation den Boden entzieht.
Im Augenblick finden Sie alle 3 Gruppen in unseren Medien vertreten und jede Gruppe lässt sich noch unterteilen wie mit Häppchenweise, so dass lange darüber informiert wird. Und dann kommt auch bewusst die Kommunikationsgruppe mit Fake-News oder Provokation, in der Hoffnung, dass darauf reagiert wird und dann lange über einen angeblichen Skandal berichtet werden kann.
Wie viel Unheil könnte verhindert werden, wenn C der Standard wäre und aktiv und offen informiert wird. Die Welt wäre wohl ehrlicher und auch sicherer.
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<![CDATA[Missbrauch? - oder welches Wort?]]>Sun, 23 Oct 2022 09:17:06 GMThttp://kvogt.ch/blog/missbrauch-oder-welches-wortLetzthin durfte ich wieder mal einer Diskussion zuhören, die verschiedenste Themen abhandelte. Irgendwann brauchte eine Person den Begriff "Missbrauch" und schon war "Feuer im Dach". - Statt sachlich weiter zu diskutieren, wurde nun über den Gebrauch des Wortes "Missbrauch" diskutiert. Ich frage mich dabei, ob die Bestimmung, welches Wort in welchem Zusammenhang verwendet werden darf, nun auf einmal von selbsternannten Sprachexperten definiert wird. "Missbrauch", dieses Wort wurde schon immer für verschiedenste Verhaltensweisen verwendet: Missbrauch von Zitaten, Missbrauch von Büchern, Missbrauch von Vitamin B, Missbrauch von Gesetzesartikeln, Missbrauch von Regeln, und viele Dinge mehr. Es kann nicht sein, dass Missbrauch nur noch für "Missbrauch der Macht" oder "Missbrauch im sexuellen Bereich" verwendet wird. - Und dann auch der Hinweis auf das Wort "Macht". "Macht" an sich ist nicht negativ wie auch der "sexuelle Bereich" nicht negativ ist. - Der Umgang damit eröffnet die Positionen in POSITIV oder NEGATIV.
Und "Missbrauch" gibt es auch in unseren Medien - und davon spricht fast niemand. Wie wird die Redefreiheit missbraucht um andere Personen schlecht darzustellen. "Missbrauch" in den Medien bedeutet euch die Respektlosigkeit und mangelnde Wertschätzung des Gegenüber. Dies zeigt sich in folgenden Sachverhalten:
- schubladisierende Eigenschaftswörter, die Personen vorangestellt werden "konserservative Person xy", "progressive Person xy"
- negative Adjektive oder Adverbien: "penetrantes Tragen von"
- ausgrenzende Formulierungen infolgedessen jede Person, die nicht gleicher Auffassung ist, keine Existenzberechtigung hat.
Dem Missbrauch der Sprache wird zu wenig Beachtung geschenkt, so wie zu wenig kritisch die vierte Macht in einer Gesellschaft hinterfragt wird: (nach dem Gesetzgeber - Legislative, dem Ausführenden - Exekutive, dem Rechtsprecher - Judikative) die Medien.
Es wäre in allen Diskussionen dienlich, wenn sich auch die Medien der Gefahr des Missbrauchs bei ihnen und durch sie bewusst wären.
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<![CDATA[erst - oder schon?]]>Thu, 13 Oct 2022 05:30:05 GMThttp://kvogt.ch/blog/erst-oder-schonManchmal gibt es viele Möglichkeiten der Sichtweisen. Die bekannteste Redeweise diesbezüglich ist: "Ist das Glas halbvoll oder halbleer." - Es ist äusserlich ein kleiner Unterschied in Buchstaben und Worten, von der Haltung her ist es ein grosser.
Noch deutlicher wird dies mit den beiden Worten "erst" oder "schon". Viele Politiker sagen immer wieder "Ich bin erst 100 Tage im Amt." - Doch sind sie dann "schon 100 Tage" im Amt. Der erste Satz bringt zum Ausdruck, dass man im Amt angekommen ist und es so viel zu tun gibt und "man" noch nicht zu allem gekommen ist. Ja, ich kann doch nicht alles machen. Lasst mir Zeit, habt Geduld - und dann werden entsprechende Beispiele genannt.
Der zweite Satz "schon 100 Tage" im Amt macht deutlich, dass Vieles möglich ist, was angedacht war und daran gearbeitet wird mit einer Zielperspektive, mit einer Motivation des Vorwärtsgehens und mit Aktiviäten dessen, was versprochen und initiiert wurde. 100 Tage im Amt heisst auch sich einen Überblick erschafft zu haben, der die Grundlage ist für die Unterscheidung dessen, was im Augenblick nötig ist und was in späteren Tagen/Wochen angegegangen werden kann (ganz bewusst schreibe ich hier nicht: in späteren Jahren).
Manchmal darf ich den Hinweis hören: "Wer eine neue Stelle antritt, diese Person soll zuerst 1 Jahr lang schauen, dann kann sie ändern." - Und nach einem Jahr wird weiter geschaut, und weiter geschaut bis es dann heisst "es war schon immer so."
Eine neue Stelle anzutreten heisst nicht passiv schauen und zuzuwarten. Eine neue Stelle anzutreten heisst sich aktiv umzuschauen, Dinge zu erkennen, zu analysieren und dann sich einzubringen.
In unserer Gesellschaft habe ich des Öfteren das Gefühl, dass diese beiden Dinge verwechselt werden.
Sehr wünsche ich mir in allen Lebensbereichen die Aussagen von "schon" und nicht von "erst".
In der Kirche heisst dies u.a. da wir am 11. Oktober 2022 das Jubiläum hatten 60-Jahre Konzilseröffnung: Schon 60 Jahre ist es her, dass sich die Kirche auf Bewährtem Aufbauend einen Weg in die Zukunft eröffnet hat. Gehen wir weiter!
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<![CDATA[Angst ? - Vertrauen?!!]]>Thu, 06 Oct 2022 17:56:55 GMThttp://kvogt.ch/blog/angst-vertrauenSicherlich kennen Sie die verschiedensten Berichterstattungen in den Medien. Wenn genau hingeschaut wird, dann wird immer wieder von Angst geredet: Kardinal Kurt Koch - Angst um die Linie der Kirche; Bundesratswahl in der Schweiz - Angst um den Sitzverlust des Kantons Zürich; Mythen - Angst abzustürzen beim angeblich gefährlichsten Berg der Welt usw.
Es gibt hierfür noch viele andere Beispiele und immer wieder kommt die Angst als Motivationsfaktor zum Tragen. Doch war die Angst noch nie ein guter Ratgeber für Entscheidungen. Und zu den obigen 3 Beispielen gibt es gute Erklärungen und Beweggründe: Fall 1: Die Kirche besteht seit vielen Jahrhunderten und hat sich immer verändert; Fall 2: Ist die Herkunft entscheidend oder die Fähigkeit; Fall 3: Über 40^000 Menschen steigen jedes Jahr auf den Mythen, und wie wenige auf andere Berge in denen viel mehr Unglücke geschehen?
Angst kann produziert werden, mit Angst kann gearbeitet werden. Doch Angst ist kein guter Ratgeber. Nur weil vielleicht eine kleine Wahrscheinlichkeit eintritt oder auf eine kleine Minderheit Rücksicht genommen wird, heisst es nicht, dass es gut wird. - Im Gegenteil, die Entwicklung wird damit verhindert.
Sehr sehne ich mich danach, dass die Menschen wieder mehr Mut und mehr Vertrauen haben und nicht so sehr aus Angst vor Reaktionen etwas unterlassen wird!
Können Sie sich noch daran erinnern, wie Sie gelernt haben zu Gehen/Laufen? Wieviel mal sind Sie umgefallen. - Ihre Eltern haben Ihnen nicht gesagt: Wir haben Angst, dass du das nächste Mal wieder fällst!!!
Ihre Eltern haben Ihnen gesagt: Du KANNST es! Versuch es! - Und Sie haben es wieder versucht bis Sie es konnten.
Wir brauchen Menschen, die uns Mut machen, die Vertrauen in uns haben, die motivieren zum was machen! Wir brauchen keine Angstmacher! - Wir können es und schaffen es! - Und es wird gut!
Haben wir Vertrauen und Zuversicht! - Die Kinder zeigen es uns wie es geht!
Und machen wir dabei unsere Schritte nicht schlecht, sondern stellen sie auch positiv dar!
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<![CDATA[Ehrlichkeit ??? - oder falsches Spiel?!]]>Thu, 29 Sep 2022 20:00:45 GMThttp://kvogt.ch/blog/ehrlichkeit-oder-falsches-spielImmer wieder werde ich gefragt, wie es um die röm.kath. Kirche steht und was ich dazu meine. Manchmal merke ich schon in der Tonlage der Frage, dass es gar nicht darauf ankommt, was ich antworte - es kommt immer schief an.
Doch eigentlich ist es so: 
a. Die Glaubensbotschaft der röm.kath. Kirche ist die christliche Botschaft. Diese ist wertvoll und was Besonderes!
b. Leider gibt es Personen, die dieser Botschaft nicht entsprechen oder ihr sogar widersprechen.
c. Leider hat die Gemeinschaft nicht immer den Mut die einen von den anderen zu unterscheiden.
d. Während die Kirche jahrzentelang keine Fehler zugegeben hat, ist das Stehen zu den Fehlern nun eingefordert.
e. Fehler zu begehen ist menschlich. Daraus zu lernen ist zwingend für die Zukunft.
f. Wer Fehler eingesteht, ist nicht schwach, sondern stark und zeigt Führungsqualität.
g. Anbiedern hat noch niemandem geholfen.
h. Führungspersönlichkeiten sind heute um so mehr gesucht.
i. Die Sakramente hat Gott uns geschenkt als Zeichen seiner Liebe. Es ist an uns diese weiterzugeben und nicht einzuschränken.
j. Die röm.kath Kirche steht im Dienste der Menschen und des Glaubens - nicht im Dienste der Selbsterhaltung.
k. Strukturen sind Hilfsmittel und nicht das Ziel.
l. Wer sich einbringt, muss sich auch mit der entsprechenden Grundlage vertraut machen und sich engagieren. Schönheit/Gefallen ist nicht das Kriterium.
m. Kompetenzen und Zuständigkeiten müssen eingehalten sein.
n. Es gilt nicht die Regel "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing." - Es gilt die Regel: sich einzusetzen für die Wahrheit.
Unsere Glaubensgemeinschaft - auch im dualen System verstanden - kommt nur vorwärts, wenn diese Bereiche eingehalten werden.

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<![CDATA[Subsidiarität - Dienen]]>Tue, 20 Sep 2022 13:55:31 GMThttp://kvogt.ch/blog/subsidiaritaet-dienen
Ein kleiner Korb und eine schlichte Hand - ein unscheinbares Bild.
Doch ist dies wirklich so unscheinbar, oder selbstverständlich?
Die Hand macht dies, was nötig ist, damit der Korb vorwärtsbewegt wird und an sein Ziel kommt. Die Hand klammert sich nicht an den Korb, sie "vergewaltigt" ihn nicht. Sie lässt den Korb Korb sein und gibt soviel Kraft wie nötig - nicht mehr und nicht weniger. Dabei ist sie einfühlsam und rücksichtnehmend - und sie schont sich selber dabei.
Dieses Eingehen aufeinander - das zu machen, was nötig - wird oft mit Subsidiarität umschrieben: Ich helfe dir bei dem, was nötig ist. Doch enge ich dich nicht ein und bestimme dich nicht. Unterstützend bin ich damit du das Deinige machen kannst.
Für mich ist dies -die Subsidiarität - etwas vom Wichtigsten in unserer solidarisch sich eingebenden Welt und der Gemeinschaft. Ich bin da und helfe dir deinem Auftrag gerecht zu werden. Doch du gehst den Weg und entfaltest dich. Dort wo ich nötig bin, helfe ich dir.
Diese Unterstützung, die nicht einengt und nicht bestimmt, ist in unserer Welt immer mehr gefordert. Denn es heisst sich nicht in den Vordergrund zu stellen! Es heisst dem anderen seinen Platz zu lassen! Es bedeutet da zu sein, damit das Gegenüber sich entfalten kann. - Und dies ist Voraussetzung, damit eine Gemeinschaft auf vielen Schultern getragen und sie lebendig wird und nicht von ganz wenigen abhängig ist.
Wie würde unsere Gesellschaft und Kirche strahlen, wenn diese von sehr vielen Menschen umgesetzt würde. In der biblischen Sprache würde dies heissen: Dienen - Dienst am Nächsten!
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