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Ist es manchmal nicht eigen, was uns und mit uns geschieht? - Man nimmt sich irgendetwas vor und versucht dies zielstrebig zu erreichen. Und dann geschieht auf einmal etwas, mit dem wir nicht gerechnet haben. - Und dann stellt sich die Frage, wie damit umgehen? In den letzten Tagen habe ich eine kleine Wanderung gemacht durch den Wald zu einem schönen Aussichtspunkt. Zielstrebig habe ich mir vorgenommen abzuschalten, mich nicht ablenken zu lassen und zügig das Ziel zu erreichen. - Und was geschah? Ungefähr in der Hälfte der Strecke machte eine Hummel einen so grossen Lärm, dass ich schauen musste, was denn da los ist. Sie sass auf einer wunderbaren Blüte - und zu meinem Erstaunen flatterte ihr gegenüber ein wunderschöner gelber Schmetterling. Ich konnte nich anders als innehalten und zuschauen, was da geschieht. Es war so schön zu sehen, wie sich die Hummel und der Schmetterling die Blüte teilten. Ja, es sah so aus, wie wenn sie "miteinander flirteten". Für mich ging dieses Schauspiel ein paar Minuten und erfreute mich sehr. Als der Schmetterling wegflog, setzte ich meinen Weg wieder fort. - Und dann kam der Schmetterling und begleitete mich den Weg zeigend fast bis zum Ziel. Sind wir offen für Begegnungen, die wir nicht einberechnet haben? Sind wir offen für unerwartete Geschenke? Sind wir offen unser Leben nicht zu fixieren, sondern beweglich zu gestalten - im Bewusstsein für die vielen Fügungen, die uns geschenkt sind? Lassen Sie sich ein auf Neues und den jeweiligen Augenblick. PS: Leider (oder vielleicht zum Glück) kam ich nicht auf die Idee, diese Szene zu fotografieren - umso mehr ist sie in meinem Herzen.
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Mai 2026
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